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14. Juni 2019 / Pascal Fleury

Nexplore@CollabSummit 2019

Was gibt’s Neues rund um Office 365?

Das haben wir uns gefragt und waren zu viert, zusammen mit über 2000 anderen, an der European CollabSummit 2019 in Wiesbaden unterwegs. Das ist eine 3-tägige Konferenz welche jährlich die neuesten Trends und Informationen rund um die Zusammenarbeit mit der Hilfe von Microsoft nahen Technologien zeigt und in verschiedensten Sessions vorführt. Zusätzlich konnten wir in einem Partner-Bereich diverse bekannte und noch nicht so bekannte Produkte und Dienstleistungen kennenlernen.

Teams, Teams, Teams...

Es zeigt sich immer mehr, Microsoft Teams wird "das Thema" von Microsoft, um welches kein Weg vorbeiführt. Sei es als Einstiegspunkt in die tägliche Arbeit, als Werkzeug für die Kommunikation innerhalb der Firma oder als Hilfsmittel um auch mit externen Kunden einfach und verbindlich in Verbindung zu treten.

Teams ist der Zugang zur Welt von Office 365 und ergänzt den “modern Workplace” mit coolen Features wie wir sie aus dem Privaten Bereich kennen:

  • Teams mit Kanälen und Gruppenchats
  • Sattelfeste Telefonfunktionen (Teams wird Skype 4 Business ablösen) mit Whiteboard und der Möglichkeit, Meetings aufzeichnen (inkl. durchsuchbare Texterkennung)
  • Direkter Zugriff auf Dateien (SharePoint) und Integration zig weiteren Anwendungen

Der Wechsel auf Teams bringt jedoch auch die Chance “anders” Zusammenzuarbeiten. Teams trifft den Nerv der Zeit und adressiert die organisationsübergreifende Zusammenarbeit. Weg von Silos zu Gruppen und ad-hoc Interessengemeinschaften. Wer Teams richtig einführen will, sagt tschüss zum klassischen Abteilungsdenken!

Viele Sessions befassten sich dementsprechend auch mit dem möglichen Chaos welches Teams in der eigenen Organisation anrichten kann. Sei es technisch bedingt, da Beispielsweise plötzlich zu viele Teams entstehen aber auch organisatorisch, weil Regelwerke fehlen.

Unser Produkt qembu passt also sehr gut in die aktuelle und zukünftige Arbeitslandschaft. Wir kennen die Stolpersteine, fragen sie danach, wir helfen gerne.

Spannend war auch, dass mit Amazon in Sachen Cloud Services ein grosser Konkurrent von Microsoft Azure vor Ort war. Es hat sich gezeigt, dass die beiden Anbieter doch unterschiedliche Vorteile bieten und aber auch gut zusammen integriert werden können.

Ein wichtiger Bereich für uns als Lieferanten war auch die kontinuierliche Bestrebung zu Automation des ganzen Prozesses um den Lebenszyklus einer Software. Von der Code-basierten Erstellung von Servern (ARM Templates) über die Desired State Configuration zur Einrichtung der erstellten Server mit allen wichtigen Parametern, über das Provisioning einer SharePoint Lösung mit PnP und PowerShell kann in einem integrierten Umfeld alles von der Codebasis bis zum laufenden produktiven System auf Knopfdruck durchgeführt werden.

In diversen Sessions wurde mit Microsoft Azure- oder Amazon-Lösungen das AI und Maschine Learning hervorgehoben. Es gibt mächtige Werkzeuge, wie etwa Einbindung in Amazons Alexa, welche es ermöglichen aus bestehenden Daten neue Benutzererlebnisse wie ChatBots zu Entwickeln. Alle sind sich einig, dass hier in nächster Zeit viel passieren wird. Auf Grund der vorgetragenen Ideen scheint es aber, dass noch niemand so richtig weiss wofür. Klar ist: Um wirklich einen Nutzen daraus zu ziehen, braucht es eine Menge Daten auf welche die Logiken angewendet werde können. Wir bleiben gespannt wie es weiter geht!

Power Plattform

Ebenfalls wird die Power Plattform immer wichtiger. Als affiner Endanwender kann damit sehr viel aus bestehenden Systemen und Daten erreicht werden.

  • PowerApps: Ablösung InfoPath, Mächtige Benutzeroberflächen für Mobile, Tablet oder PC für Anzeige, Verarbeitung und Integration von bestehenden Daten (SharePoint, D365, eigene).
  • PowerBI: Excel war gestern, heute sind mit PowerBI enorm komplexe Darstellungen der eigenen Daten auf einfache Art und Weise möglich
  • Flow: Erstellen von Integrationen und Workflows aus SharePoint, D365 oder hunderten anderen bestehenden Quellen
  • LogicApps: Erweitern der Möglichkeiten von Flow. Hier wird dann schon der richtige Entwickler gefragt

Der Endanwender kommt immer mehr als «Selbst-Entwickler» zum Einsatz. Das hilft ihm seine Bedürfnisse selber zu decken. Es kann aber bei Erreichen von systembedingten Grenzen auch dazu führen, dass weitere Bedürfnisse geweckt werden. Eine Win-Win Situation für die Anwender und uns als Lieferanten.

Mit wenigen Klicks ist eine PowerApp erstellt, welche es auf einfachste Art ermöglicht, vom Handy aus, unsere Kundendatenbank zu durchsuchen und entsprechende Kontakte per Email, Handy oder Telefon zu erreichen. In knapp 2-3 Stunden ist mit Flow ein Prozess realisiert, welcher sicherstellt, dass bei Kundenanfragen die richtigen Personen informiert werden. Wird eine Anfrage im System eingegeben wird der Flow angestossen. Die Meldung des Systems wird in eine einfach auswertbare Antwort übersetzt. Basierend auf einem Projekt-Key wird im SharePoint der zuständige Mitarbeiter gesucht. Der oder die eingetragenen Mitarbeiter werden danach per Email über den neuen Eintrag generiert. Mit etwas mehr Aufwand könnte noch nachgeschlagen werden, welche Reaktionszeiten mit dem Kunden vereinbart ist und kann diese Information in der Meldung mit einschliessen.

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