Digitalisierung verspricht Effizienz. In der Realität sehen wir oft anderes: Das Urlaubsformular ist jetzt digital, aber der Prozess dahinter genauso umständlich. Teams ist eingeführt, aber die Meetings dauern gleich lang. SharePoint steht bereit, aber niemand findet etwas.
Wir haben digitalisiert. Aber haben wir transformiert?
Die unbequeme Wahrheit: Mehr Tools schaffen nicht automatisch mehr Wirkung. Sie machen oft nur sichtbar, was vorher schon nicht funktioniert hat. Unklare Zuständigkeiten. Silodenken. Fehlende Prozesslogik. Historisch gewachsene Abläufe, die niemand mehr hinterfragt. Ein QR-Code auf dem Bundesordner macht ihn nicht moderner, nur digitaler.
In unseren Projekten begegnen uns dieselben Herausforderungen, branchenübergreifend:
Organisationen wissen, dass sie sich digital weiterentwickeln müssen, aber nicht, wo sie anfangen sollen. Die IT-Landschaft ist über Jahre gewachsen, blockiert Innovation und fördert Schatten-IT. Prozesse sind ineffizient und fehleranfällig, weil sie nie grundlegend überdacht wurden. Mitarbeitende wehren sich gegen Veränderungen, nicht aus Bösartigkeit, sondern aus Überforderung. Und die Datenlage? Unstrukturiert, verstreut, untauglich für fundierte Entscheide, geschweige denn für KI-Anwendungen.
Das Problem liegt selten an der Technologie. Sondern daran, dass niemand die Frage stellt: Welche Fähigkeiten brauchen wir eigentlich?

Capability Maps schaffen die Grundlage für eine IT-Strategie, die am Business ausgerichtet ist, nicht an Feature-Listen. Sie zeigen, wo Investitionen wirken und wo sie verpuffen.
Capability Maps ermöglichen strategische Steuerung ohne Detailverliebtheit. Die Frage lautet nicht «SAP oder Abacus?», sondern: Haben wir die Fähigkeit zur integrierten Unternehmenssteuerung?
Capability Maps machen sichtbar, welche Fähigkeiten teamübergreifend gebraucht werden, und wo Silos aufgebrochen werden müssen. Endlich eine gemeinsame Sprache zwischen Vertrieb, Marketing und IT.
