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Der gebogene Bildschirm vor Bryan Schmid nimmt die gesamte Schreibtischfront ein. Mit raschen Bewegungen schiebt der junge Mann mit den langen blonden Haaren verschiedene Fenster mit der Maus hin und her und tippt parallel dazu etwas auf seinem Laptop. Zurzeit arbeitet der Informatiker an einem grossen Projekt für die Schweizer Armee, ein Programm zur Verwaltung der Rekruten und Rekrutinnen.
Neben Bryan Schmid sind rund 20 weitere Informatiker der Firma Nexplore AG in Thun mit der Software beschäftigt. «Es ist ein grosses und komplexes Projekt, in das ich erst gegen Ende der vierjährigen Lehreeingestiegen bin», erklärt der 21-Jährige, der vor einem Jahr die Prüfung zum Informatiker EFZ, mit Fachrichtung Applikationsentwicklung, erfolgreich abgeschlossen hat und seither Vollzeit bei Nexplore AG arbeitet. «Es ist toll, wenn die eigene Arbeit in der Realität gebraucht wird», erklärt der Thuner.
Erst am letzten Tag, als er seine To-do-Liste mit rund 40 offenen Punkten gesehen habe, sei er gestresst gewesen. «Ich habe dann einfach angefangen und am Abend war ich fertig», erinnert sich Bryan Schmid und lächelt. Das «Coden», wie er das Programmieren nennt, sei ihm während der IPA leichtgefallen; das Verfassen der technischen Dokumentation weniger.
«Ich fand es nicht einfach, meine Ideen in Worte zu fassen und zu begründen», sagt der grosse junge Mann. Mit der Gesamtnote 5,5 sei er sehr zufrieden, auch wenn ihm rückblickend ein paar ärgerliche Fehler unterlaufen seien. Wie Lego- oder Kapla spielen Dass ihm Programmieren liegt, stand für Bryan Schmid bereits nach dem Schnuppertag bei Nexplore AG fest.

Ihm sei es wichtig, dass der Code, den erschreibe, nicht nur funktioniere, sondern auch schön, das heisst, schnörkellos und sauber sei. «Das finde ich eine Kunst», so der junge Informatiker. Und darin will er kontinuierlich besser werden.
Umsein Wissen zu vertiefen, besucht Bryan Schmid ab September den Studiengang Informatik an der Fachhochschule. Dank der Berufsmatura, die er parallel zur Lehre absolvierte, kann der junge Mann noch tiefer in die Welt des Programmierens eintauchen. «Ich will ein Crack werden», hat Schmid sich zum Ziel gesetzt und erzählt von seinen Vorbildern bei Nexplore AG, die auf jede Frage eine Antwortwüssten.
Dem Betrieb bleibt er treu: Er wird weiterhin drei Tage vor einem der grossen Bildschirme der Thuner Firma verbringen. PUBLIREPORTAGE – BILDUNGSSPECIAL Dieser artikel erschien in der Bildungsbeilage des Tages-anzeigers von der autorinn hs.