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27. Juli 2026

Ohne Chef und CEO – echte Verantwortung schlägt Hierarchie

Kein Chef, der Ideen absegnet. Keine Geschäftsleitung, die entscheidet. Stattdessen: echte Verantwortung vom ersten Tag an. Bei Nexplore ist das kein Versprechen im Bewerbungsgespräch, sondern Organisationsprinzip.

Dieser Artikel erschien am Montag, 27. Juli 2026 in der Beilage "Zukunft der KMU" im Tages-Anzeiger.

Wer bei Nexplore eine Verbesserung erkennt, wartet nicht auf Erlaubnis. Die Idee kommt in der nächsten Sitzung auf den Tisch – strukturiert, verbindlich. Und sie wird noch in derselben Stunde entschieden. Das ist kein Zufall. Es ist das Ergebnis einer Organisationsform, die seit 2019 konsequent gelebt wird: Holakratie. In einer Holakratie sind nicht Menschen hierarchisch angeordnet, sondern Aufgaben und Rollen. Eine Person kann mehrere Rollen in verschiedenen Kreisen übernehmen. Dabei definiert die Rolle die Autorität, nicht der Titel. Kein CEO, keine Geschäftsleitung. Bei Nexplore gilt das seit 2019. Nexplore als Digitalisierungs- und Transformationspartner aus Thun, Bern, Basel und Zürich unterstützt Schweizer Organisationen mit Modern-Work-Lösungen, Business-Applications und Employee-Experience-Design. Rund 160 Mitarbeitende arbeiten täglich daran, dass Technologie im Alltag von Menschen wirklich wirkt.

Ideen versanden nicht, sie werden ausprobiert

In klassischen Organisationen scheitern viele Ideen nicht an ihrer Qualität, sondern an Entscheidungswegen. Komiteesitzungen, Budgetrunden, Freigabeprozesse. Bei Nexplore gilt ein anderes Prinzip: «Safe enough to try.» Ein Vorschlag muss nicht perfekt sein und auch nicht alle überzeugen. Er muss nur sicher genug sein, um ausprobiert zu werden. Wer eine Lücke erkennt, ob in einem Prozess, einer Rolle oder einer Zusammenarbeit, kann sie benennen und angehen. Ohne Bewilligung. Ohne Konsens aller Beteiligten. Das senkt die Schwelle für Innovation erheblich. Und es verändert, wie sich Arbeit anfühlt: nicht als Ausführung von Anweisungen, sondern als aktive Mitgestaltung.

Struktur, die Freiheit schafft

Selbstorganisation bedeutet nicht, dass bei Nexplore alle machen, was sie wollen. Im Gegenteil: Rollen und Verantwortlichkeiten sind klar definiert. Wer eine Rolle übernimmt, weiss genau, was dazugehört, und hat die Mittel, sie auszufüllen. Meetings folgen einer strengen Struktur. Operative Arbeit und Organisationsentwicklung sind bewusst getrennt. Ein Facilitator sorgt dafür, dass Themen effizient abgearbeitet werden, ohne ausufernde Diskussionen, ohne Abschweifen. Was in vielen Unternehmen in stundenlangen Sitzungen versinkt, wird bei Nexplore in einer Stunde entschieden. Ein Beispiel: Wer in einem Projekt merkt, dass eine Abstimmung fehlt oder eine Aufgabe hängt, bringt das als Spannung ins Tactical Meeting. Wer die Rolle hat, entscheidet – direkt und verbindlich. Eine Führungsebene, die es absegnen müsste, gibt es nicht.

Was Mitarbeitende täglich erleben

Employee-Experience ist die Summe aller Momente im Arbeitsalltag: Werde ich gehört? Kann ich etwas bewegen? Stimmt das, was das Unternehmen nach aussen kommuniziert, mit dem überein, was ich innen erlebe? Bei Nexplore ist Employee-Experience kein HR-Projekt. Sie ist das Ergebnis einer Organisationsform, die Selbstverantwortung strukturell verankert. Das fordert: Wer Orientierung durch Hierarchie gewohnt ist, muss umdenken. Wer den Antrieb mitbringt, Dinge selbst zu kreieren, trifft auf echte Gestaltungsfreiheit.

Wer neu einsteigt, übernimmt von Beginn an echte Aufgaben mit echter Wirkung. Die Einführung in die Holakratie ist begleitet und strukturiert, mit dem Ziel, von Beginn an mitzugestalten. Eine Organisation lernt nur dann, wenn sie kontinuierlich reflektiert, was funktioniert und was nicht. Bei Nexplore geschieht das nicht einmal jährlich im Strategieprozess, sondern wöchentlich, in jedem Meeting. Das zeigt sich in Zahlen: 2025 hat Kununu Nexplore auf Platz 6 der besten Arbeitgeber der Schweiz gewählt, von über 600 000 bewerteten Unternehmen. Das «Top Company»-Label tragen sie zum vierten Mal in Folge seit 2022. Solche Auszeichnungen entstehen nicht durch Kampagnen. Sie entstehen, weil Mitarbeitende das, was sie erleben, auch weitererzählen.

Organisationen, die das ernst nehmen, gewinnen nicht nur Fachkräfte. Sie behalten sie. Fachkräftemangel ist eine Entscheidung. Gelebte Employee-Experience auch.

Dieser Artikel erschien am Montag, 27. Juli 2026 in der Beilage "Zukunft der KMU" im Tages-Anzeiger.