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03. September 2026

BärnHäckt 2026: Wie aus 48 Stunden echte Lösungen werden

Acht Challenges. Zwanzig Teams. Rund 100 Teilnehmende, die sich ein Wochenende lang auf das Unbekannte eingelassen haben. BärnHäckt 2026 ist Geschichte. Ein Rückblick.

Was ist BärnHäckt eigentlich?

Wer noch nie an einem Hackathon war, stellt sich darunter oft eine Nacht voller Energydrinks und Code-Zeilen vor. Das trifft es nur zur Hälfte. BärnHäckt ist ein Wochenende, an dem Unternehmen, Organisationen und Forschungseinrichtungen reale Herausforderungen einbringen, und interdisziplinäre Teams aus Tech, Design und Business innerhalb von 48 Stunden einen Lösungsansatz dafür entwickeln. Am Ende steht kein Konzeptpapier, sondern ein funktionierender Prototyp, den die Teams in einem dreiminütigen Pitch vor Publikum und Jury vorstellen.

Nexplore ist seit den Anfängen als Mitorganisator dabei, gemeinsam mit GARAIO AG, Substring - Data Company und der Berner Fachhochschule BFH. Für uns ist BärnHäckt mehr als ein Event: Es ist ein Format, das zeigt, wie schnell aus einer Idee etwas Greifbares werden kann, wenn Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen aufeinandertreffen.

Die Zahlen zu BärnHäckt 2026

  • ≈ 100 Teilnehmende

  • 20 Teams

  • 8 Challenges von Unternehmen, Verwaltung und Forschung

  • 48 Stunden von der ersten Idee bis zum fertigen Prototyp

Entwicklerinnen und Entwickler, Designerinnen und Designer, Studierende, Fachspezialistinnen und Fachspezialisten sowie KI-Enthusiastinnen und -Enthusiasten haben gemeinsam an Themen gearbeitet, die von smarteren Abstimmungsverfahren über intelligentes Banking bis zu datenschutzkonformer KI-Nutzung reichten. Eine Mischung, die zeigt, wie breit die Digitalisierung mittlerweile alle Branchen erfasst hat.

Ein besonders schönes Detail hat sich im Recap-Video (siehe unten) gezeigt: Eine der Teilnehmerinnen war bereits zum 15. Mal an einem Hackathon dabei. Genau das macht BärnHäckt aus, es ist längst keine einmalige Sache mehr, sondern eine Community, die sich Jahr für Jahr wiederfindet.

Die Gewinnerteams 2026

🏆 Publikumspreis: World of VoteCraft Mit "Bruno dem Bären" hat das Team die Herausforderung angenommen, digitale Abstimmung für ein breites Publikum sympathisch und verständlich zu erklären, und damit das Publikum am meisten überzeugt. 🥇 1. Rang: Klickt gern uf Sache Das Team hat gezeigt, wie sich mit KI neue Einblicke ins Banking gewinnen lassen, ein Ansatz, der auch abseits des Hackathons Potenzial hat. 🥈 2. Rang: Anonymice Eine Lösung, die sensible Geschäfts- und Personendaten so aufbereitet, dass sie sicher für KI-Anwendungen genutzt werden können, ein Thema, das angesichts der wachsenden KI-Nutzung in Unternehmen immer wichtiger wird. 🥉 3. Rang: OvoRocks Ein kleines, aber mit viel Liebe zum Detail umgesetztes Game, das zeigt, dass gute Lösungen nicht immer gross sein müssen, um zu überzeugen. 4. Rang: SeniorsInTheMiddle Mit einem pragmatischen Ansatz wurden Datenflüsse kontrollierbarer gemacht, ohne die Nutzung moderner KI-Dienste unnötig zu erschweren. 5. Rang: Kirchenfeldrobotics Das Team hat live und anschaulich gezeigt, wie digitale Technologien nachhaltiges Handeln unterstützen können.

Der Einfluss von KI war überall spürbar

Was dieses Jahr besonders auffiel: KI hat die Arbeit an den Challenges spürbar verändert. Aufgaben, für die Teams früher fast die gesamten 48 Stunden gebraucht hätten, waren plötzlich in einem Bruchteil der Zeit lösbar. Das deckt sich mit dem, was wir auch in unserer täglichen Arbeit bei Nexplore beobachten: KI beschleunigt vieles, sie ersetzt aber nicht das Verständnis fürs eigentliche Problem.

Genau das war auch am BärnHäckt der entscheidende Unterschied. Nicht die Teams mit dem schnellsten Code haben gewonnen, sondern jene, die technologische Möglichkeiten mit Kreativität, Fachwissen und einem echten Gespür für die Bedürfnisse der Nutzenden verbunden haben.

Mehr als Technologie

Wer BärnHäckt nur auf Technologie reduziert, verpasst den eigentlichen Kern des Wochenendes. Es waren die Gespräche bis spät in die Nacht, die Teams, die sich innerhalb weniger Stunden gefunden und danach gemeinsam performt haben, und die spürbare Neugierde, Neues auszuprobieren, die dieses Wochenende ausgemacht haben. Das Video oben fängt genau diese Atmosphäre ein, Momente, die sich in Zahlen kaum abbilden lassen.

Ein Dankeschön an alle Beteiligten

BärnHäckt lebt von den Menschen, die es möglich machen. Ein grosses Dankeschön geht an alle Teilnehmenden, die sich auf das Unbekannte eingelassen haben, an die Challenge-Partner, die reale Herausforderungen eingebracht haben, an die Sponsorinnen und Sponsoren sowie an alle Helferinnen und Helfer im Hintergrund. Ihr alle habt dazu beigetragen, dass aus Ideen greifbare Lösungen wurden.

Ein spezieller Dank geht an Fritz Bohnert für das Einfangen dieser Eindrücke im Recap-Video.

Digitale Zukunft entsteht dort, wo Menschen zusammenkommen, Herausforderungen annehmen und mutig neue Wege gehen. BärnHäckt 2026 hat das einmal mehr gezeigt, wir freuen uns bereits auf die nächste Ausgabe. Hier geht's zur Website: https://www.bernhackt.ch/

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